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<title>Disziplinierung</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Disziplinierung</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Disziplinierung</b> ist ein Vermittlungsprozess, der sowohl zu <a href="Selbstdisziplin" title="Selbstdisziplin">Selbstdisziplin</a> als auch zu <a href="Gehorsam" title="Gehorsam">Gehorsam</a> führen kann. Im herkömmlichen Sinne wird die Disziplinierung<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit <a href="Strafe" title="Strafe">Strafen</a> oder deren <a href="Drohung" title="Drohung">Androhung</a> verbunden, sie ist auch ein <a href="Macht" title="Macht">Machtmittel</a>. In der praktischen <a href="P%C3%A4dagogik" title="Pädagogik">pädagogischen</a> Anwendung soll sie die innere Einstellung verändern und zu einem überzeugenden <a href="Verhalten_(Psychologie)" title="Verhalten (Psychologie)">Verhalten</a> führen. Während der <a href="Sozialisation" title="Sozialisation">Sozialisation</a> sorgt sie für <a href="Selbstdisziplin" title="Selbstdisziplin">Disziplin</a> und Eingliederung in <a href="Gesellschaftsformation" title="Gesellschaftsformation">Gesellschaftsformationen</a>. Im <a href="Strafvollzug" title="Strafvollzug">Strafvollzug</a> wirkt sie als Ansporn zur <a href="Resozialisierung_als_Vollzugsziel" title="Resozialisierung als Vollzugsziel">Resozialisierung des Strafgefangenen</a>. <a href="Soziale_Beziehung" title="Soziale Beziehung">Zwischenmenschliche Beziehungen</a> werden durch geschlechtsspezifische <a href="Etikette" title="Etikette">Verhaltensregeln</a> diszipliniert. In der <a href="%C3%96konomie" class="mw-redirect" title="Ökonomie">Ökonomie</a> spricht man von einer <a href="Wettbewerbsbeschr%C3%A4nkung" title="Wettbewerbsbeschränkung">Wettbewerbsbeschränkung</a>, wenn <a href="Preis_(Wirtschaft)" title="Preis (Wirtschaft)">Preis</a> und <a href="Qualit%C3%A4t" title="Qualität">Qualität</a> der eigenen Leistung nicht der Disziplinierung durch einen Marktrivalen unterliegen. Die <a href="Vertrauensfrage" title="Vertrauensfrage">Vertrauensfrage</a> ist in <a href="Parlamentarisches_Regierungssystem" title="Parlamentarisches Regierungssystem">parlamentarischen Demokratien</a> mitunter ein Instrument der <a href="Regierung" title="Regierung">Regierung</a> zur Disziplinierung der Parlamentarier. Totalitäre und diktatorische Staaten setzten ihre Macht durch eine engmaschige Disziplinierung ihrer <a href="Beamtentum" title="Beamtentum">Beamten</a> ein. Die Disziplinierung innerhalb des <a href="Milit%C3%A4r" title="Militär">Militärs</a> gilt der Steigerung der <a href="Kampfbereitschaft" title="Kampfbereitschaft">Kampfbereitschaft</a> und der Führung von geordneten <a href="Schlacht" title="Schlacht">Schlachten</a>.
</p><p>Die Grundlagen der modernen Disziplinierungsmaßnahmen und -systeme, sowie der praktischen Anwendung von Disziplinierungstechniken sind in ihren Grundzügen auf die <a href="Philosoph" title="Philosoph">Philosophen</a> <a href="Michel_Foucault" title="Michel Foucault">Michel Foucault</a> und <a href="Theodor_W._Adorno" title="Theodor W. Adorno">Theodor W. Adorno</a> zurückzuführen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Differenzierung">Differenzierung</h2></div>
<p>Die <a href="Unterscheidung" title="Unterscheidung">Unterscheidung</a> von Disziplin und Disziplinierung besteht im <a href="Wesen_(Philosophie)" title="Wesen (Philosophie)">Wesen</a> der Begriffe. Schon die <a href="Begriff_(Philosophie)" title="Begriff (Philosophie)">Definition</a> Disziplin stößt an die Grenzen der Eindeutigkeit, denn sie beinhaltet die Bereiche von <a href="Selbstdisziplin" title="Selbstdisziplin">Selbstdisziplin</a> bis zum <a href="Gehorsam" title="Gehorsam">Gehorsam</a>. Man findet sie in <a href="Zucht_und_Ordnung" title="Zucht und Ordnung">Zucht und Ordnung</a> sowie <a href="Selbstdisziplin" title="Selbstdisziplin">Selbstbeherrschung</a>, und man versteht sie als eine persönliche <a href="Tugend" title="Tugend">Tugend</a>. Sie spiegelt sich ebenfalls in „Zucht und Maß“ wider. „Zucht ist aufs engste verwandt mit ziehen, aufziehen und erziehen und gleitet schnell in den Begriff <a href="K%C3%B6rperstrafe" title="Körperstrafe">Züchtigung</a> über. Auch das Wort <a href="M%C3%A4%C3%9Figung" title="Mäßigung">Maß</a> hat sich zunehmend in eine qualitative Bedeutung verwandelt und wird nicht mehr als das einem „Zukommende und Entsprechende“ erkannt. Diese beiden Worte stehen im folgenden Sinne für die „<a href="Temperantia" class="mw-redirect" title="Temperantia">Temperantia</a>“, als die Tugend der Zucht und des Maßes“.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Disziplin ist somit eine persönliche, auf sich selbst bezogene Eigenschaft, die erlebt, erlernt und anerzogen wird.
</p><p>Bei der Disziplinierung werden Maßnahmen angewandt, die im ursprünglichen Sinn zur Disziplin anleiten, beziehungsweise sie herstellen oder erneuern. Zuvor muss aber eine Disziplinlosigkeit erfolgt sein oder das Fehlen jeder Disziplin vorliegen. Die antiautoritäre Erziehung früherer Zeiten lehnte Formen der Disziplin ab, die Folge war eine Entdisziplinierung. Das heißt, da wo keine Disziplingrundlagen vorliegen, kann auch keine Disziplinierung erfolgen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Foucault_und_Adorno">Foucault und Adorno</h3></div>
<p>In der Analyse der Disziplinierungstechniken sind bei <a href="Michel_Foucault" title="Michel Foucault">Michel Foucault</a> (1926–1984) und <a href="Theodor_W._Adorno" title="Theodor W. Adorno">Theodor W. Adorno</a> (1903–1969) Übereinstimmungen unverkennbar. Ihre Ansichten hängen mit der Unterdrückung der eigenen <a href="Natur" title="Natur">Natur</a> zusammen. Foucault benennt sie als Selbsttechniken. „Der menschliche Körper geht in eine Machtmaschinerie ein, die ihn durchdringt, zergliedert und wieder zusammensetzt. […] Die Disziplin fabriziert auf diese Weise unterworfene und geübte Körper, fügsame und gelehrige Körper […], der Disziplinarzwang verkettet eine gesteigerte Tauglichkeit und eine vertiefte Unterwerfung im Körper miteinander […].“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Übereinstimmung der beiden <a href="Analyse" title="Analyse">Analysen</a> liegt schon am Beginn, nämlich mit dem Tatbestand einer vernunftvermittelten Zweckdisziplinierung.<sup id="cite_ref-FuA_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-FuA-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Strafgewalt" title="Strafgewalt">Strafgewalt</a> stellt sich bei Foucault als Äquivalent zum Machttypen der Disziplinierung dar. Der Körper, so schreibt Foucault in <i>Überwachen und Strafen</i>, wird nicht mehr gemartert wie zu Zeiten des <a href="Souver%C3%A4n" title="Souverän">Souveräns</a>; über die Disziplinierung des Körpers soll der Geist kontrolliert werden. Sie soll dem modernen Subjekt in „Fleisch und Blut“ übergehen. Die Verinnerlichung dessen beschreibt Adorno, genau wie Foucault und auch <a href="Friedrich_Nietzsche" title="Friedrich Nietzsche">Friedrich Nietzsche</a> (1844–1900), in der Unterdrückung der eigenen Natur, die das Subjekt hinnimmt, da es nicht ersichtlich ist; mit Adornos Wort: Der „Verblendungszusammenhang“. Foucault hat seine Repressionshypothese ebenfalls eindeutig als zu enthüllende Täuschung.<sup id="cite_ref-FuA_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-FuA-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Im 17. und 18. Jahrhundert trat dann ein bedeutendes Phänomen auf den Plan: die Erscheinung – oder besser Erfindung – eines neuen Machtmechanismus mit ganz besonderen Verfahren, völlig neuen Instrumenten und ganz anderen Apparaten […] Dieser neue Machtmechanismus bezieht sich zunächst auf die Körper und mehr auf das, was diese tun […].“<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Des Weiteren besteht zwischen Foucault und Adorno Übereinstimmung in der Festlegung der Techniken, die zur Disziplinierung benötigt werden, und darüber hinaus bestand Einklang darin, dass die Disziplinierung und Ordnung, vermittelt durch die „<a href="Integration_(Soziologie)" title="Integration (Soziologie)">Integration</a>“, durch die <a href="Gesellschaft_(Soziologie)" title="Gesellschaft (Soziologie)">Gesellschaft</a> überwacht und gewollt ist.<sup id="cite_ref-FuA_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-FuA-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Foucault, der genau wie Adorno bei der Begrifflichkeit und der Vernunft beginnt, analysiert die Macht der Disziplin anhand der geschichtlichen Entwicklung. „Es gibt 2 große Revolutionen in der Technologie der Macht: die Neuentdeckung der Disziplin und die Entdeckung der Regulierung (hier des Bevölkerungswachstums), die Perfektionierung einer Anatomo-Politik und die einer Bio-Politik.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Disziplinierungsmethoden_in_der_Pädagogik"><span id="Disziplinierungsmethoden_in_der_P.C3.A4dagogik"></span>Disziplinierungsmethoden in der Pädagogik</h2></div>
<p>In der Pädagogik, der <a href="Theorie" title="Theorie">Theorie</a> und <a href="Praxis_(Philosophie)" title="Praxis (Philosophie)">Praxis</a> von <a href="Bildung" title="Bildung">Bildung</a> und <a href="Erziehung" title="Erziehung">Erziehung</a> von Kindern und Jugendlichen, soll die Disziplinierung als ein Vermittlungsprozess zur Disziplin führen. Disziplin darf aber nicht nur mit <a href="Sanktionen" class="mw-redirect" title="Sanktionen">Sanktionen</a> oder ihrer Androhung durchgesetzt werden, sie soll vielmehr zu einer Veränderung der inneren Einstellung führen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Überblick"><span id=".C3.9Cberblick"></span>Überblick</h3></div>
<ul><li>Neben der Aufgabe der Erziehung ist zum Beispiel bei <a href="Johann_Heinrich_Pestalozzi" title="Johann Heinrich Pestalozzi">Johann Heinrich Pestalozzi</a> (1746–1827) „die Herausführung aus dem natürlichen über den gesellschaftlichen zum sittlichen Zustand maßgebend“.<sup id="cite_ref-Raithel/Dollinger/Hörmann_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Raithel/Dollinger/Hörmann-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Immanuel_Kant" title="Immanuel Kant">Immanuel Kant</a> (1724–1804) versteht den <a href="Prozess" title="Prozess">Prozess</a> der Entwicklung von Disziplinierung als Zusammenhang von Erziehung und <a href="Bildung" title="Bildung">Bildung</a>. Seine Erziehungslehre stellt den Weg der „Menschwerdung“ von der <a href="Natur" title="Natur">Natur</a> ausgehend, die Disziplinierung benötigt, bis zur <a href="Freiheit" title="Freiheit">Freiheit</a> dar.<sup id="cite_ref-Raithel/Dollinger/Hörmann_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-Raithel/Dollinger/Hörmann-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Die <a href="Montessorip%C3%A4dagogik" title="Montessoripädagogik">Montessoripädagogik</a> sieht in der Disziplin und Disziplinierung zwei verschiedene Inhalte, die mitunter gleichgesetzt und verwechselt werden. So heißt es dann auch: „Disziplin bedeutet lernen, nicht anzupassen. Lernen ist das Wesen der Disziplin. Lernen, warum man pünktlich zum Essen kommen, zur richtigen Zeit ruhen sollte usw., ist das Lernen über die Ordnung im Leben…Wir nennen einen Menschen diszipliniert, wenn er Herr seiner selbst ist und folglich über sich selbst gebieten kann, wo es gilt eine Lebensregel zu beachten“.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Die <a href="Methode_(Erkenntnistheorie)" class="mw-redirect" title="Methode (Erkenntnistheorie)">Methode</a> der Disziplinierung nach Ernst Ergenzinger<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> besteht darin, störende Schüler im Unterricht nicht ständig zu ermahnen und ihnen zu drohen, sondern ihr Privatgespräch zu thematisieren und den Schülern in dieser Situation Handlungsoptionen aufzeigen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>In <a href="Bundesverband_der_Freien_Alternativschulen" title="Bundesverband der Freien Alternativschulen">Alternativschulen</a> wird bei der Methode der Disziplinierung auf Zwangsmittel verzichtet. Es wird auf Verständnis, Einsicht und <a href="Vernunft" title="Vernunft">Vernunft</a> gesetzt. <a href="Konflikt" title="Konflikt">Konflikte</a> unter Kindern und den Erwachsenen schaffen Regeln und Grenzen, die veränderbar bleiben. Zu den gewaltfreien Disziplinierungsmaßnahmen bei Schülern zählt zweifelsfrei die <a href="Leistungsbeurteilung_(Schule)" title="Leistungsbeurteilung (Schule)">Notengebung</a>, wobei die Klage der Jugendlichen in der Aussage beruht, dass sie in eine große Abhängigkeit der Noten durch stark subjektiv urteilende Lehrer gelangen. „Viele schlecht benotete Jugendliche sehen sich als Opfer der Laune oder Willkür der Lehrer und empfinden Noten als Disziplinierungsmittel.“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Soziale_Disziplinierung">Soziale Disziplinierung</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Sozialdisziplinierung" title="Sozialdisziplinierung">Sozialdisziplinierung</a></i></div>
<p>„Sozialdisziplinierung ist eine mehr oder weniger gewaltsame Beeinflussung von Bevölkerungsgruppen im Interesse eines Staates und seiner Politik zur Lenkung der Bevölkerung mit dem Ziel der Durchsetzung politischer Ziele. Diese Ziele können im Erhalt der inneren Ordnung eines Staates oder einer Staatengemeinschaft liegen oder in außenpolitischen Absichten. Die Möglichkeiten einer Sozialdisziplinierung sind vielfältig und reichen von Steuererhebungen bis zu Unterhaltszahlungen. Die Anwendung offener Gewalt ist dabei das schärfste Mittel der Sozialdisziplinierung und erfolgt, wenn andere Mittel nicht mehr zur Verfügung stehen oder nicht wirksam sind.“ Das deutlichste Merkmal für eine radikale Sozialdisziplin gegenüber einer Bevölkerungsgruppe findet sich in der chinesischen <a href="Ein-Kind-Politik" title="Ein-Kind-Politik">Ein-Kind-Politik</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschichte">Geschichte</h3></div>
<p>Die aus der <a href="Fr%C3%BChe_Neuzeit" title="Frühe Neuzeit">frühneuzeitlichen</a> <a href="Zeitalter" title="Zeitalter">Epoche</a> stammenden <a href="Gesindeordnung" title="Gesindeordnung">Gesindeordnungen</a> verfügten für das <a href="Gesinde" title="Gesinde">Gesinde</a> Regelungen zur Disziplinierung. Ihr Beginn lag in der <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburger</a> <a href="Polizeiordnung" title="Polizeiordnung">Polizeiordnung</a> von 1530, mit der der <a href="H%C3%B6chstlohn" title="Höchstlohn">Höchstlohn</a> und die <a href="Arbeitszeugnis" title="Arbeitszeugnis">Gesindezeugnisse</a> eingeführt wurden. Später wurden auch der Aufenthaltsort und die <a href="Meldepflicht" title="Meldepflicht">Meldepflicht</a> der Bediensteten festgelegt. Dieses war der staatliche Versuch, die jugendliche Schicht zu disziplinieren und gleichzeitig der patriarchalischen Herrschaft, der die Ausübung der Hauszucht erlaubt war, zu unterstützen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu den praktischen Methoden der Sozialdisziplinierungen und den Maßnahmen im Strafvollzug gehörten die öffentliche Ausführung der Strafgewalt in Form von <a href="Betzek%C3%A4mmerchen" title="Betzekämmerchen">Betzekämmerchen</a>, Hundeloch, Hundestall oder Narrenkäfig. Diese Maßnahmen dienten – der Schwere der Taten entsprechend – allein der Disziplinierung der Bürger.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sozialer_Abstieg">Sozialer Abstieg</h3></div>
<p>Unter einer besonders harten Methode der Disziplinierung fallen Gruppierungen, die durch ihre Art der <a href="Erwerbst%C3%A4tigkeit" title="Erwerbstätigkeit">Erwerbstätigkeit</a> hervorsticht. Die betroffenen <a href="Arbeitnehmer" title="Arbeitnehmer">Arbeitnehmer</a> glauben ständig ermahnt zu werden und haben vor einem „<a href="Sozialer_Abstieg" class="mw-redirect" title="Sozialer Abstieg">sozialen Abstieg</a>“, der durch <a href="Arbeitslosigkeit" title="Arbeitslosigkeit">Arbeitslosigkeit</a> hervorgerufen werden kann, deutliche <a href="Angst" title="Angst">Ängste</a>. Sie sind nicht fest angestellt, sind im <a href="Arbeitnehmer%C3%BCberlassung" title="Arbeitnehmerüberlassung">Leiharbeiterstatus</a><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und finden keinen Integrationsansatz, sie werden durch einen Herrschaftsmodus sozial gesteuert. „An die Stelle einer Einbindung, die nicht ausschließlich, aber doch wesentlich auf materieller und demokratischer Teilhabe beruhte, treten Integrationsformen, in denen die subtile Wirkung marktförmiger Disziplinierungsmaßnahmen eine deutliche Aufwertung erfährt“.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Disziplinierung der Arbeitskräfte – die durch den <a href="Markt_(Wirtschaftswissenschaft)" title="Markt (Wirtschaftswissenschaft)">Markt</a>, der wiederum durch <a href="Angebot_(Volkswirtschaftslehre)" title="Angebot (Volkswirtschaftslehre)">Angebot</a> und <a href="Nachfrage_(Mikro%C3%B6konomie)" title="Nachfrage (Mikroökonomie)">Nachfrage</a> reguliert wird – kann in einer reichen Gesellschaft eine Vielzahl an <a href="Hoffnung" title="Hoffnung">Hoffnungen</a>, Ängsten und <a href="Tradition" title="Tradition">Traditionen</a> funktionalisieren.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschlechtsspezifische_Unterschiede">Geschlechtsspezifische Unterschiede</h3></div>
<p>In vielen <a href="Kulturareal" title="Kulturareal">Kulturarealen</a> genießt die <a href="Frau" title="Frau">Frau</a> als <a href="Mutter" title="Mutter">Mutter</a> eine hervorgehobene Rolle, da sie die „Trägerin des Lebens“ darstellt. Man sieht sie auch als Kraftquelle der <a href="Gesellschaft_(Soziologie)" title="Gesellschaft (Soziologie)">Gesellschaft</a> und trotzdem war und ist sie von einigen Arbeiten ausgeschlossen. Auch wenn man die Frau und Mutter durch feierliche <a href="Muttertag" title="Muttertag">Muttertage</a> hervorhebt, bleibt der <a href="Emanzipation" title="Emanzipation">Emanzipationsgedanke</a> hinter der Wirklichkeit zurück. Bezüglich der Disziplinierung stand die Frau immer zwischen der <a href="Sitte" title="Sitte">sittlichen</a> und gesellschaftlichen Anforderung der Gesellschaften. „Sittliches Verhalten, Selbstbeherrschung und Selbstzwang im Sinne einer systematischen Disziplinierung waren die positiven Werte, die in der bürgerlichen Welt des sexualfeindlichen Jahrhunderts unumstritten galten. Die Verdrängung der <a href="Sexualit%C3%A4t" title="Sexualität">Sexualität</a> gipfelte darin, dass die <a href="Keuschheit" title="Keuschheit">Keuschheit</a> zum heiligsten Gut der Frau erklärt wurde – und schon kleine Mädchen zu einer lustfeindlichen Umgangsweise mit ihrem Körper erzogen wurden.“<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zwangsehe">Zwangsehe</h3></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Zwangsverheiratung ist kein kulturelles oder religiöses Phänomen, sondern das Resultat einer <a href="Patriarchat_(Soziologie)" title="Patriarchat (Soziologie)">patriarchalisch</a> geprägter Gesellschafts- bzw. Familienstrukturen. Zwangsverheiratung nimmt den Betroffenen das Recht auf <a href="Autonomie" title="Autonomie">Selbstbestimmung</a> und verstößt somit auf das Recht auf freiheitliche Eheschließung, welches im <a href="Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland" title="Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland">Grundgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland</a> (Art. 6 Abs. 1) verankert ist. Eine erzwungene Ehe geht zudem oft mit weiteren Formen von Gewalt einher, wie z. B. verbaler, psychischer und/oder sexualisierter Gewalt […] Daher liegt die Interpretation nahe, dass die Angst um den Ehrverlust als Mittel zur Durchsetzung von Entscheidungen, zur Aufrechterhaltung der Machtverhältnisse in der Familie und Disziplinierung der Töchter benutzt wird.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Ada Schutzhaus<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span></div></div>
<p>Die Disziplinierung der heiratsfähigen Kinder – dieses ist keine nur auf die Töchter bezogene Maßnahme – hat einen <a href="Kultur" title="Kultur">kulturell</a>-<a href="Ethnie" title="Ethnie">ethnischen</a> Hintergrund. Die Eltern wollen ihre Kinder nicht an anders geprägte Gesellschaften verlieren. Auf <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> bezogen, ist „anzunehmen, dass diese Eltern vielfach aus Mangel an Vertrautheit mit den sozialen und gesetzlichen Gepflogenheiten in Deutschland an ihre aus der Heimat vertrauten Praxis in Deutschland festhalten“.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allein schon die Auflehnung, ja selbst der Versuch, gegen die angeordnete Verheiratung führt in vielen Fällen zu Disziplinierungsmaßnahmen, die das Ziel der Unterordnung anstreben. „Andernfalls werden die Opfer der Zwangsverheiratung, also in der Regel die Frauen, zum Verbleib in eine <a href="Soziale_Isolation" title="Soziale Isolation">soziale Isolation</a> und Unterdrückung, teilweise auch von massiver <a href="Gewalt" title="Gewalt">Gewalt</a> geprägten Ehe zu verbleiben, gedrängt.“<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sexualität"><span id="Sexualit.C3.A4t"></span>Sexualität</h3></div>
<p>Die <a href="Sexualit%C3%A4t" title="Sexualität">Sexualität</a> spielt in den sozialen Machtgefügen eine entscheidende Rolle, „zum einen dient sie der Disziplinierung des <a href="Menschlicher_K%C3%B6rper" title="Menschlicher Körper">menschlichen Körpers</a> und zum anderen der <a href="Fortpflanzung" title="Fortpflanzung">Fortpflanzung</a>“ (vergleiche: <a href="Sexualit%C3%A4tsdispositiv" title="Sexualitätsdispositiv">Sexualitätsdispositiv</a> nach Foucault). Somit „wird die Sexualität als körperliches Verhalten konstituiert, das Disziplinierungstechniken zugänglich ist, anderseits werden ihr aufgrund der mit ihr in Verbindung gebrachten Zeugung biologische Prozesse der Bevölkerung zugeschrieben“.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Geschlechtsleben ist aber auch ein Verlangen nach <a href="Lust" title="Lust">Lust</a> und <a href="Sexualit%C3%A4t_des_Menschen" title="Sexualität des Menschen">Befriedigung</a>, die im Zusammenhang mit <a href="Liebe" title="Liebe">Liebe</a>, <a href="Leidenschaft" title="Leidenschaft">Leidenschaft</a> und <a href="Begierde" title="Begierde">Begierde</a> keiner Disziplinierung unterliegt. „Weil das Sexualleben eines Menschen die Rechte und Belange der Mitmenschen berührt oder sogar in sie eingreift, (was nicht nur für die Zeugung zutrifft), bedarf es der Ordnung dieses Bereiches der zwischenmenschlicher Beziehungen durch soziale Übereinkünfte.“<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Männer wie Frauen haben sexuelle Wünsche, sie möchten ihre <a href="Erotik" title="Erotik">erotischen</a> Träume ausleben. Gleichzeitig fragen sie sich, wie sie es ihrem Partner übermitteln können, um sie ausleben zu können. Die Antwort lautet <i>sexuelle Disziplinierung:</i> „Disziplinierungsrituale bieten den Geschlechtspartnern die Möglichkeiten erotische Neigungen auszutesten und eigene <a href="Tabu" title="Tabu">Tabus</a> zu durchbrechen. <a href="Toleranz" title="Toleranz">Toleranz</a> und <a href="Respekt" title="Respekt">Respekt</a> sind eine ungeschriebene Grundlage der sexuellen Disziplinierung, sie ist nicht abartig, sie ist nur anders und kann zur Befriedigung körperlicher und seelischer Art und einer neuen Lust-Dimension in der Partnerschaft führen.“<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Sexualpartner, <a href="Heterosexualit%C3%A4t" title="Heterosexualität">heterosexuelle</a>, <a href="Bisexualit%C3%A4t" title="Bisexualität">bisexuelle</a> wie <a href="Homosexualit%C3%A4t" title="Homosexualität">homosexuelle</a>, haben verstanden, dass es nicht glücklich macht, eine Beziehung im alten Modus von Überlegenheit und Unterwerfung zu führen. Aber auch in diesen Partnerschaften geht es um Machtfragen; und trotz aller Schwierigkeiten hat es einen Wandel gegeben. Die Disziplinierung geht aus den gesellschaftlichen Vorstellungen und sozialen Rahmenbedingungen hervor, sie beeinflussen wie die Partner miteinander umgehen.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Strafvollzug">Strafvollzug</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Strafvollzug" title="Strafvollzug">Strafvollzug</a></i></div>
<p>In <a href="Germanen" title="Germanen">germanischen</a> Zeiten führten Rechtsverletzungen zu privaten <a href="Rache" title="Rache">Rachen</a>, während eine schwere Missetat die <a href="%C3%84chtung" title="Ächtung">Acht</a> oder <a href="Friedlosigkeit" title="Friedlosigkeit">Friedlosigkeit</a> nach sich zog. Mit dem Wachsen eines staatlichen Strafsystems wurde <a href="Fehde" title="Fehde">Fehde</a> und <a href="Blutrache" title="Blutrache">Blutrache</a>, insbesondere auf Grund der Landfriedensgesetzgebung zurückgedrängt und durch Buße ersetzt. Das Strafsystem im <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> und <a href="Fr%C3%BChe_Neuzeit" title="Frühe Neuzeit">früher Neuzeit</a> war grausam und äußerst hart. So entstanden beispielsweise im 16. Jahrhundert sogenannte <a href="Spinnhaus" title="Spinnhaus">Spinnhäuser</a>, in denen in der Regel Frauen untergebracht wurden, die verarmt waren, bettelten oder die man beschuldigte, der <a href="Prostitution" title="Prostitution">Prostitution</a> nachgegangen zu sein. Der Name bezieht sich auf die Tätigkeit des <a href="Spinnen_(Garn)" title="Spinnen (Garn)">Spinnens</a>, die die inhaftierten Frauen verrichten mussten. Die aufgezwungene Arbeit sollte der Disziplinierung dienen, da der hintergründige Zweck der Anstalten eher im Gedanken der <a href="Resozialisierung" title="Resozialisierung">Resozialisierung</a> als der Bestrafung lag. Spinnhäuser gelten damit als der Beginn des modernen Strafvollzugs.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bis in das 18. Jahrhundert waren Einrichtungen wie <a href="Betzek%C3%A4mmerchen" title="Betzekämmerchen">Betzekämmerchen</a>, auch als Hundeloch, Hundestall und Narrenkäfig benannt, Bezeichnung für Sozialdisziplinierung und Strafvollzug. Betzekämmerchen waren bis zur Frühen Neuzeit weit verbreitet, kamen seit der <a href="%C3%84ra" title="Ära">Epoche</a> der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a> nach und nach außer Gebrauch und wurden 1810 im Geltungsbereich des napoleonischen <a href="Code_p%C3%A9nal" title="Code pénal">Code pénal</a> ganz abgeschafft. Im 18. Jahrhundert, insbesondere in der Aufklärung, entstand eine Reihe von Strafgesetzbüchern, sie bildeten die Grundlage zu einer personalbezogenen Bestrafung, die im Strafvollzug ihre Umsetzung fand.
</p><p>Die Strafvollstreckung, heute Strafvollzug, verlagerte sich in <a href="Gef%C3%A4ngnis" title="Gefängnis">Gefängnisse</a> und verlangte von den Strafgefangenen Verhaltensregeln. Sollten diese verletzt werden greifen innerhalb der Strafvollzugsanstalt Disziplinierungsmaßnahmen. „Im <a href="Bochum" title="Bochum">Bochumer</a> Gefängnis gibt es fünf <a href="Arrestzelle" title="Arrestzelle">Arrestzellen</a>. Dort ist es noch viel härter als in den normalen Hafträumen. Der Arrest ist für diejenigen bestimmt sind, die im Strafvollzug besonders schwer oder mehrfach gegen die Hausregeln verstoßen haben. Sie sollen dort diszipliniert werden. Wer in diese enge Zelle muss, braucht starke Nerven – um alles überhaupt auszuhalten. In der ‚Arrestzelle‘, wie sie offiziell heißt, ist es furchtbar trostlos. Das ist vom Strafvollzug auch so beabsichtigt, weil die, die dort für ein paar Tage hineingesteckt werden, diszipliniert werden sollen, weil sie gegen massiv die Hausregeln verstoßen haben.“<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Patriarchalische_Grundzüge"><span id="Patriarchalische_Grundz.C3.BCge"></span>Patriarchalische Grundzüge</h2></div>
<p>Bereits bei der Thematisierung der Zwangsehe wurden die patriarchalischen Einflüsse auf gesellschaftliche Entwicklungen erwähnt. <a href="Max_Weber" title="Max Weber">Max Weber</a> (1864–1920) ordnet das <a href="Patriarchat_(Soziologie)" title="Patriarchat (Soziologie)">Patriarchat</a> als eine persönliche, auf <a href="Gewalt" title="Gewalt">Gewalt</a> und <a href="Gehorsam" title="Gehorsam">Gehorsam</a> beruhende Form der traditionellen <a href="Herrschaft" title="Herrschaft">Herrschaft</a> ein<sup id="cite_ref-Hartmann_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Hartmann-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und erklärt, dass alle Herrschaftsbeziehungen durch <a href="Sozialisation" title="Sozialisation">Sozialisation</a> und gesellschaftliche Verhältnisse entstehen würden.
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Bei der Hausautorität sind uralte naturgewachsene Situationen die Quelle des auf Pietät ruhenden Autoritätsglaubens. Für alle Hausunterworfenen das spezifisch enge, persönliche, dauernde Zusammenleben im Hause mit seiner inneren und äußeren Schicksalgemeinschaft. Für das haushörige Weib die normale Ueberlegenheit der physischen und geistigen Spannkraft des Mannes.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Max Weber</span></div></div>
<p>Zum Beispiel waren die Bauernfamilien des Mittelalters von <a href="Autorit%C3%A4t" title="Autorität">Autorität</a> und Abhängigkeit geprägt. Sie wurden in einen bestimmten <a href="St%C3%A4ndeordnung" class="mw-redirect" title="Ständeordnung">Stand</a> hineingeboren, der ihr Verhalten und ihre Lebensgewohnheiten bestimmte. Die Frau war dem Mann untergeordnet, konnte aber bis zu einem gewissen Maße im Haushalt dominieren. „Erlaubten sie sich jedoch ihre Ehemänner herumzukommandieren, standen […] beispielsweise Maßnahmen wie das „<a href="Haberfeldtreiben" title="Haberfeldtreiben">Haberfeldtreiben</a>“ zu ihrer Disziplinierung zur Verfügung.“<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach christlichem Verständnis stand in der Mitte des 16. Jahrhunderts die Erhaltung und Vergrößerung des Hauses im Vordergrund. Das „ganze Haus“ im Sinne der <a href="Soziale_Gruppe" title="Soziale Gruppe">sozialen Gruppe</a> von <a href="Relation_(Philosophie)" title="Relation (Philosophie)">Beziehungen</a>, <a href="Interaktion" title="Interaktion">Interaktion</a> und Zugehörigkeiten einschließlich der Familie, gerät in die patriarchalische Herrschaft. Der Mann als <a href="Haushaltsvorstand" title="Haushaltsvorstand">Haushaltsvorstand</a> steht verantwortlich für die <a href="Bed%C3%BCrfnis" title="Bedürfnis">Befriedigung der Grundbedürfnisse</a> und für die <a href="Gesundheit" title="Gesundheit">Gesundheit</a> der Haushaltsmitglieder. Mit dieser Anforderung steht eine Betonung auf der überlegenen Position des Patriarchs, zur Erfüllung seiner Aufgaben wurde auf die Vaterfigur des <a href="Altes_Testament" title="Altes Testament">Alten Testaments</a> zurückgegriffen. „Dem Haushaltsvorstand wird ausdrücklich die Funktion der Disziplinierung der ihm Unterstellten zugeschrieben […] zudem wurde der Hausherr mit einem umfassenden Tugendkatalog konfrontiert.“<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Disziplinierungsmöglichkeit stand ihm die praktische Handhabe der <a href="Hauszucht" title="Hauszucht">Hauszucht</a> zur Verfügung, die ihm Ermahnungen, Verwarnung und Züchtigung in vorgeschriebenen Maßen einräumten.
</p><p>Neben der häuslich-patriarchalischen Disziplinierung entwickelte sich parallel hierzu eine herrschaftliche <a href="Industrialisierung" title="Industrialisierung">Industrialisierung</a>, der Firmeninhaber übernahm, dem Familienvater ähnlich, eine <a href="F%C3%BCrsorge" title="Fürsorge">Fürsorge</a> und <a href="Armenpflege" class="mw-redirect" title="Armenpflege">Armenpflege</a>, die durch die Anwendung der Disziplinierung und Überwachung geprägt wurde. Dabei wurden die <a href="Hauspersonal" title="Hauspersonal">Hausangestellten</a> und <a href="Arbeiter" title="Arbeiter">Fabrikarbeiter</a><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> streng kontrolliert und ihr Leben wurde ihnen vorgeschrieben. Die sogenannten „<a href="Stellvertreter" title="Stellvertreter">Provisoren</a>“ erfüllten ihre Aufgaben komplett in Eigenregie und verfügten dabei über weitreichende Entscheidungsbefugnisse. „Es verbanden sich hier wohl christlich-patriarchalische Formen der Fürsorge und <a href="N%C3%A4chstenliebe" title="Nächstenliebe">Nächstenliebe</a> mit dem sozialen Disziplinierungsstrategien der kapitalistischen Gesellschaft.“<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Disziplinierung_innerhalb_des_Militärs"><span id="Disziplinierung_innerhalb_des_Milit.C3.A4rs"></span>Disziplinierung innerhalb des Militärs</h2></div>
<p>Nach der Niederlage in der <a href="Schlacht_von_Long_Island" title="Schlacht von Long Island">Schlacht von Long Island</a> im Jahre 1776 zog <a href="George_Washington" title="George Washington">George Washington</a> (1732–1799) seine <a href="Truppen" class="mw-redirect" title="Truppen">Truppen</a> zurück, um sie zur Erholung und Zusammenführung der Kräfte zu reorganisieren. Einheitliche disziplinarische und <a href="Organisation" title="Organisation">organisatorische</a> Strukturen waren nicht vorhanden. <a href="Friedrich_Wilhelm_von_Steuben" title="Friedrich Wilhelm von Steuben">Friedrich Wilhelm von Steuben</a> (1730–1794), der als deutscher <a href="Offizier" title="Offizier">Offizier</a> unter Washington diente, sammelte die verfügbaren Kräfte in <a href="Valley_Forge" title="Valley Forge">Valley Forge</a>, führte die Disziplinierung ein, erneuerte die Organisation und übte das <a href="Feuergefecht" title="Feuergefecht">Feuergefecht</a> einer <a href="Armee" title="Armee">Armee</a>. Sein erster großer Erfolg lag am 28. Juni 1778 in der <a href="Schlacht_von_Monmouth" title="Schlacht von Monmouth">Schlacht von Monmouth</a>, in der er die <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">britischen</a> <a href="Milit%C3%A4r" title="Militär">Streitkräfte</a> auf Distanz halten konnte. Das war die Geburtsstunde der militärischen Disziplinierung, mit der man durch Disziplin und Ordnung zum Erfolg gelangte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Preußen"><span id="Preu.C3.9Fen"></span>Preußen</h3></div>
<p>In den <a href="Preu%C3%9Fen" title="Preußen">preußischen</a> Streitkräften bestand der Alltag überwiegend aus <a href="Exerzieren" title="Exerzieren">Exerzieren</a>, Ausbildung und <a href="Drill_(Erziehung)" title="Drill (Erziehung)">Drill</a>. Nach dem zeitgenössischen Sprachgebrauch wurden die Soldaten nicht ausgebildet, sondern „abgerichtet“.<sup id="cite_ref-Erblast_33-0" class="reference"><a href="#cite_note-Erblast-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Das Zwangssystem Militär diente vor allem der Disziplinierung der <a href="Soldat" title="Soldat">Soldaten</a>. Drakonische Strafen wie das <a href="Spie%C3%9Frutenlaufen" title="Spießrutenlaufen">Spießrutenlaufen</a>, das auch tödlich enden konnte, waren an der Tagesordnung. Die Soldaten wurden zu <a href="Automat" title="Automat">Automaten</a> gedrillt, die auf Kommando nach Takt und <a href="Geschwindigkeit" title="Geschwindigkeit">Tempo</a> verschiedene Handgriffe ausführen mussten. Im <a href="Gefecht" title="Gefecht">Gefecht</a> fungierten sie als Rädchen eines Ganzen. Bei wenigen Metern Sichtweite im Qualm der <a href="Gewehr" title="Gewehr">Gewehre</a> und dem Abspulen der täglich geübten Handgriffe hatten sie keinerlei Entscheidungsspielraum oder Möglichkeiten, sich durch persönliche Tapferkeit auszuzeichnen.“<sup id="cite_ref-Erblast_33-1" class="reference"><a href="#cite_note-Erblast-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit dem Soldatenkönig <a href="Friedrich_Wilhelm_I._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich Wilhelm I. (Preußen)">Friedrich Wilhelm I.</a> (1688–1740) wurde die Disziplin zum Hauptmerkmal des <a href="Militarismus" title="Militarismus">Militarismus</a>. Die riesige Armee – und erstmals ein stehendes <a href="Heer" title="Heer">Heer</a> – symbolisierte die Macht des Königs. „Und das Militär verändert den Charakter des Landes. Disziplin und Ordnung entwickeln sich zur neuen Leitkultur, das Soldatische wuchert in den Alltag. Die Soldaten werden in <a href="B%C3%BCrgerhaus" title="Bürgerhaus">Bürgerhäusern</a> einquartiert, selbst in dienstfreien Zeiten müssen sie <a href="Uniform" title="Uniform">Militärrock</a>, <a href="Hut" title="Hut">Hut</a> oder <a href="Krawatte" title="Krawatte">Halsbinde</a> und sonntags die ganze <a href="Uniform" title="Uniform">Uniform</a> tragen. Die überall identische Militärkleidung, die überall gleichen Kommandos und der unbedingte Gehorsam gegenüber dem <a href="Oberbefehlshaber" title="Oberbefehlshaber">Oberbefehl</a> des <a href="K%C3%B6nig" title="König">Königs</a> wecken bei den Menschen erstmals das Gefühl, zu einem <a href="Staat" title="Staat">Staat</a> zu gehören – gerade bei den ländlichen Untertanen, die bisher vor allem ihrem <a href="Gutsherr" class="mw-redirect" title="Gutsherr">Gutsherrn</a> unterstanden.“<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Soldatische Disziplin ist gewiss nicht durch Strafgesetze zu schaffen. Sie gestaltet sich aus dem Geiste und dem Lebenswillen des Volkes und aus seinen soldatischen Fähigkeiten. Sie bedarf der Pflege durch das stete lebendige Beispiel der militärischen Führer und jeden einzelnen Mannes. Aber sie muss gegen Unwürdige geschützt werden. Die strengen Anforderungen des soldatischen Lebens müssen mit notwendiger Härte gegen jede Art menschlichen Versagens durchgesetzt werden. Rücksicht auf den einzelnen kennt das militärische Leben grundsätzlich nicht.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card"><a href="Eberhard_Schmidt_(Rechtswissenschaftler)" title="Eberhard Schmidt (Rechtswissenschaftler)">Eberhard Schmidt</a><sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bundeswehr">Bundeswehr</h3></div>
<p>Im Erlass „Erzieherische Maßnahmen“,<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der in der <a href="Bundeswehr" title="Bundeswehr">Bundeswehr</a> gültig ist, heißt es zum „Zweck und Bedeutung“: „Erzieherische Maßnahmen dienen der soldatischen Erziehung. Soldatische Erziehung ist Teil einer zeitgemäßen <a href="Menschenf%C3%BChrung" title="Menschenführung">Menschenführung</a>. Sie orientiert sich an den Grundsätzen der <a href="Innere_F%C3%BChrung" title="Innere Führung">Inneren Führung</a> mit dem Leitbild vom <a href="Staatsb%C3%BCrger_in_Uniform" title="Staatsbürger in Uniform">Staatsbürger in Uniform</a>. Ihr Maßstab sind die Werte und Normen des Grundgesetzes und die im <a href="Soldatengesetz" title="Soldatengesetz">Soldatengesetz</a> festgeschriebenen Pflichten und Rechte der Soldatinnen und Soldaten…Soldatische Erziehung prägt das Selbstverständnis der Soldatinnen und Soldaten und befähigt sie, ihren Auftrag – auch unter den besonderen Belastungen des Einsatzes – aus Überzeugung zu erfüllen…Soldatische Erziehung wirkt vornehmlich durch das persönliche Beispiel der <a href="Vorgesetzter" title="Vorgesetzter">Vorgesetzten</a>, durch Anleitung, Ermutigung, Anerkennung, aber auch durch Ermahnung, Zurechtweisung und Tadel.“<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Disziplinare Maßnahme werden in der Bundeswehr nach der <a href="Wehrdisziplinarordnung" title="Wehrdisziplinarordnung">Wehrdisziplinarordnung</a> angewandt. Sie regelt die Würdigung besonderer Leistungen durch förmliche Anerkennungen und die Ahndung von <a href="Dienstvergehen" title="Dienstvergehen">Dienstvergehen</a> durch Disziplinarmaßnahmen. Beide, die Erzieherischen Maßnahmen und die Disziplinarmaßnahmen, dienen wesentlich zur Herstellung und Erhaltung der Disziplin. Mit der Androhung dieser Disziplinierungsmaßnahmen soll den Soldatinnen und Soldaten vor Augen geführt werden welche <a href="Sanktionen" class="mw-redirect" title="Sanktionen">Sanktionen</a> ihnen bei einer Zuwiderhandlung drohen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tierausbildung_und_Training">Tierausbildung und Training</h2></div>
<p>Die Methoden, Tiere auszubilden, wobei es sich nicht nur um <a href="Haustier" title="Haustier">Haustiere</a> handelt, wurden und werden oft mit dem Gebrauch von Zwang angewandt. Bei der Tierausbildung im <a href="Zirkus" title="Zirkus">Zirkus</a> und teilweise in <a href="Zoo" title="Zoo">Zoologischen</a> Gärten, werden als Erziehungsmethode neben Lob, Verwirrung, auch Zwangsmaßnahmen angewandt, um ein bestimmtes Verhalten oder eine antrainierte Bewegung zu erzwingen. Mit diesen Disziplinierungsmethoden sollen die Tiere eifrig und aufmerksam werden, sowie zu besonderen Leistungen herausgefordert werden. Schlechtes Verhalten soll unter Kontrolle gebracht werden und das <a href="Konditionierung" title="Konditionierung">konditionierte</a> Verhalten des Tieres verstärken.
</p><p>Die moderne, artgerechte Disziplinierung von Tieren, speziell von Hunden, steht im Gegensatz zu den im 19. Jahrhundert angewandten Starkzwangsmethoden. „Über Jahrzehnte war der Starkzwang fester Bestandteil der Hundeerziehung. In den 70ern war zwar die <a href="Peitsche" title="Peitsche">Peitsche</a> nicht mehr gebräuchlich, dennoch orientierte man sich oftmals an der althergebrachten Sichtweise unter Anwendung eines <a href="Stachelhalsband" title="Stachelhalsband">Stachelhalsbandes</a> oder Endloskettenwürgers und Disziplinierung mittels Nackenfellschüttelns.“<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Heute geht die Disziplinierung von Hunden zu einem <a href="Rudel_(Verhaltensbiologie)" title="Rudel (Verhaltensbiologie)">Rudelkonzept</a>. Dazu gehören, angepasst an das jeweilige Alter des Hundes, vier Elemente: Wohlwollende <a href="Konsequenz" title="Konsequenz">Konsequenz</a> (nie rastet ein Hund so aus, wie es Menschen im Umgang miteinander oder mit Hunden machen), erzieherische <a href="Tabu" title="Tabu">Tabuisierung</a> (blocken, ohne zu schlagen), artgerechte Disziplinierung und erzieherisches Spiel.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der <a href="Pferdeausbildung" title="Pferdeausbildung">Pferdeausbildung</a> „sollten die Zurechtweisungen möglichst pferdegerecht gestaltet werden, sich also am natürlichen Sozialverhalten in der <a href="Herde" title="Herde">Herde</a> orientieren. Dabei hilft die Frage, wie sich ein ranghöheres Pferd in der zu korrigierenden Situation verhalten würde, um eine Lösung zu erreichen.“<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schrift,_Sprache_und_Massenmedien"><span id="Schrift.2C_Sprache_und_Massenmedien"></span>Schrift, Sprache und Massenmedien</h2></div>
<p>Mit der Erfindung der <a href="Schrift" title="Schrift">Schrift</a> in der Mitte des 4. vorchristlichen Jahrtausends wurde die wichtigste Voraussetzung für das Entstehen einer <a href="Hochkultur_(Geschichtswissenschaft)" title="Hochkultur (Geschichtswissenschaft)">Hochkultur</a> geschaffen. Dieses Ereignis fiel mit dem Sesshaft werden der <a href="Sumerer" title="Sumerer">Sumerer</a> im südlichen <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a> zusammen. Sie entwickelte sich zu einem System von Zeichen, mit denen eine Sprache aufgezeichnet und lesbar gemacht werden kann. Die Weiterentwicklung der Schrift führte in der Kulturgeschichte der Menschheit dann von der <a href="Bilderschrift" title="Bilderschrift">Bilderschrift</a> über die <a href="Logografie" title="Logografie">Wort-</a> und <a href="Silbenschrift" title="Silbenschrift">Silbenschrift</a> zur <a href="Alphabetschrift" title="Alphabetschrift">Buchstabenschrift</a>. Die Sprache entwickelte sich im Laufe der Jahrtausende als Ausdruck von <a href="Emotion" title="Emotion">Gefühlen</a>, <a href="Wille" title="Wille">Willensregelungen</a> und <a href="Gedanke" title="Gedanke">Gedanken</a> zu artikulierten Lauten. Schließlich wurde sie das wichtigste Verständigungsmittel des Menschen. Es entwickelte sich eine <a href="Sprachkunst" title="Sprachkunst">Sprachkunst</a>, die es uns erlaubt in künstlerische Hinsicht <a href="Rede" title="Rede">Vorträge</a> zu halten, <a href="Erz%C3%A4hlung" title="Erzählung">Erzählungen</a> zu übermitteln und <a href="Nachricht" title="Nachricht">Nachrichten</a> zu verbreiten. Die <a href="K%C3%BCnstlerische_Freiheit" title="Künstlerische Freiheit">künstlerische Freiheit</a> erlaubt es die Sprache auszuleben, während in der <a href="Fachsprache" title="Fachsprache">Fachsprache</a> <a href="Wortform" title="Wortform">Wortformen</a> und Techniken unerlässlich sind.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In beiden Fällen gingen die Entwicklungen nicht ohne Regeln und Ordnungsmaßnahmen vor sich. Die aufgestellten Sprachregelungen beinhalten Formen der Disziplinierung.
</p><p><a href="Massenmedien" title="Massenmedien">Massenmedien</a> sind Kommunikationsmittel zur Verbreitung von Inhalten in der <a href="%C3%96ffentlichkeit" title="Öffentlichkeit">Öffentlichkeit</a>, <a href="Medium_(Kommunikation)" title="Medium (Kommunikation)">Medien für die Kommunikation</a> mit einer großen Zahl von Menschen. Zu den Massenmedien zählen sowohl die klassischen gedruckten Medien (heute speziell Printmedien genannt, z. B. <a href="Zeitung" title="Zeitung">Zeitungen</a>, <a href="Zeitschrift" title="Zeitschrift">Zeitschriften</a>, <a href="Plakat" title="Plakat">Plakate</a>, <a href="Flugblatt" title="Flugblatt">Flugblätter</a>) als auch elektronische Medien (<a href="Rundfunk" title="Rundfunk">Rundfunk</a>, <a href="Fernsehen" title="Fernsehen">Fernsehen</a>- und <a href="Online-Dienst" class="mw-redirect" title="Online-Dienst">Online-Dienste</a>). Eine gezielte Disziplinierung befindet sich im Anfangsstadium; so wurden in jüngster Zeit die sogenannten elektronischen <a href="Soziales_Netzwerk_(Internet)" title="Soziales Netzwerk (Internet)">sozialen Netzwerke</a> (<a href="Facebook" title="Facebook">Facebook</a>, <a href="Twitter" class="mw-redirect" title="Twitter">Twitter</a> und andere) aufgefordert – und durch Sanktionsandrohungen verstärkt –, zur Disziplin in ihren <a href="Forum_(Kultur)" title="Forum (Kultur)">Foren</a> beizutragen; dieses ist die Disziplinierung der Massenmedien. Auch von den Massenmedien wird durch Disziplinierungsmaßnahmen Einfluss auf die <a href="Verbraucher" title="Verbraucher">Verbraucher</a> genommen. Ziel dieser neuen Medien ist die „Disziplinierung der Wahrnehmung“; so werden bei Einführung eines neuen Mediums bestehende Medien sowie die Körper der <a href="Rezipient" title="Rezipient">Rezipienten</a> diszipliniert, wodurch neue Möglichkeiten der <a href="Wahrnehmung" title="Wahrnehmung">Wahrnehmung</a> und <a href="Popularisierung" title="Popularisierung">Wissensverbreitung</a> entstehen können […] Auch bei der Einführung von <a href="H%C3%B6rfunk" title="Hörfunk">Hörfunk</a> und Fernsehen finden ebenfalls zeitliche und räumliche Disziplinierungen der Rezipienten statt, die auch eine starke soziale Komponente hat.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sport_als_Disziplinierungsobjekt">Sport als Disziplinierungsobjekt</h2></div>
<p><a href="Sport" title="Sport">Sport</a> ist die Gesamtheit aller <a href="Gymnastik" title="Gymnastik">Leibesübungen</a> und <a href="Spiel" title="Spiel">Spiele</a>, sein Ursprung liegt im <a href="Antike" title="Antike">antiken</a> <a href="Griechenland" title="Griechenland">Griechenland</a>. Sport wurde aber auch im <a href="Altertum" title="Altertum">Altertum</a> in anderen Ländern praktiziert. Im Mittelalter geriet der Sport zunehmend in den Hintergrund, er erlebte erst im 18. und 19. Jahrhundert eine Wiederbelebung. Nun erhielt er mehr und mehr an Bedeutung und wurde auch für staatliche Systeme von politischem Interesse.
</p><p>Schon im <a href="Deutsches_Kaiserreich" title="Deutsches Kaiserreich">Deutschen Kaiserreich</a> wurde der Sport zum Mittel für Erziehungs-, Ordnungs- und Gesundheitspolitik eingesetzt. Bis zum Jahre 1933 hatten die deutschen <a href="Sportverein" title="Sportverein">Turn- und Sportvereine</a> über 8 Millionen Mitglieder, ihnen gegenüber standen mit wesentlich weniger Mitgliederzahlen die Arbeitersportverbände (z. B. BSG-<a href="Betriebssportgemeinschaft" title="Betriebssportgemeinschaft">Betriebssportgemeinschaft</a> und konfessionellen Sportvereine (z. B. <a href="DJK-Sportverband" title="DJK-Sportverband">DJK-Sportverband</a>)). 1933 zerschlug das <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">NS-Regime</a> alle Arbeiter- und konfessionellen Sportverbände. Sport wurde nur noch unter politischer Kontrolle oder in NS-Organisationen getrieben. Die <a href="Sturmabteilung" title="Sturmabteilung">SA</a> und der <a href="Reichsarbeitsdienst" title="Reichsarbeitsdienst">Reichsarbeitsdienst</a> trieben „Wehrsport“ genannte paramilitärische Übungen, die NS-Organisation <a href="Kraft_durch_Freude" title="Kraft durch Freude">Kraft durch Freude</a> war für den Breitensport zuständig. Der Nationalsozialistische Reichsbund für Leibesübungen organisierte den Vereins- und Leistungssport für Erwachsene, dem sich auch die <a href="Schutzstaffel" title="Schutzstaffel">SS</a> öffnete. Jugendliche trainierten in der <a href="Hitlerjugend" title="Hitlerjugend">Hitlerjugend</a>, wo Leibesübungen als Pflicht galten, wie eine HJ-Parole ausdrückte: „Dein Körper gehört deiner Nation, denn ihr verdankst du dein Dasein, du bist ihr für deinen Körper verantwortlich.“<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im 20. Jahrhundert kristallisierte sich Sport zum <a href="Klassenkampf" title="Klassenkampf">Klassenkampf</a> heraus, es standen sich der „<a href="Kapitalismus" title="Kapitalismus">kapitalistische</a>“ und der „<a href="Marxismus" title="Marxismus">marxistische</a>“ Sportgedanke gegenüber. Aus der Sicht des Marxismus zielt der Sport auf Körperkultur, während der Sport im Kapitalismus den Interessen der herrschenden Klasse diene. „Die marxistische Kritik interpretierte den Sport als soziales Disziplinierungsinstrument, mit dessen Hilfe Menschen „passfähig“ für die Verwertungsinteressen des Kapitalismus, d. h. zu willfährigen Objekten der Ausbeutung gemacht werden sollen.“<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezension">Rezension</h2></div>
<p>Die <a href="Kritik" title="Kritik">Kritiker</a> werden beanstanden, dass die Rahmenbedingungen zur Disziplinierung nicht klar umrissen wurden. Darüber hinaus werden ihrer Ansicht nach einige <a href="Pers%C3%B6nlichkeitseigenschaft" title="Persönlichkeitseigenschaft">Persönlichkeitseigenschaften</a> fehlen oder nicht ausführlich behandelt worden sein. Eine unmissverständliche Abgrenzung ist nicht möglich, denn das Thema Disziplinierung findet in vielen <a href="Mikrosoziologie" title="Mikrosoziologie">Lebensräumen</a> statt, und es wäre übertrieben zu behaupten, dass sie in allen gesellschaftlichen und persönlichen Umfeldern stattfindet. Da wären noch die <a href="Werbung" title="Werbung">Werbung</a>, die <a href="Manipulation" title="Manipulation">Manipulation</a> und die <a href="Propaganda" title="Propaganda">Propaganda</a> zu erwähnen. Auch auf diesen Gebieten wird der Versuch unternommen, die betroffenen Personen zu einem bestimmten Verhalten oder einem Meinungsbild zu disziplinieren. Letztlich birgt auch die staatlich gesteuerte Disziplinierung der <a href="%C3%96ffentlicher_Dienst" title="Öffentlicher Dienst">Staatsdiener</a> und <a href="B%C3%BCrger" title="Bürger">Bürger</a> ein großes Potenzial, Menschen zu führen und zu beeinflussen.
</p><p>Zum Thema Disziplinierung ließe sich sagen, dass „der wissenschaftliche Gedankengang darin besteht, ein Geschehen in <a href="Kausalit%C3%A4t" title="Kausalität">Ursache und Folge</a> zu zerlegen, um aus den möglicherweise gefundenen Zusammenhängen eine <a href="Regel_(Richtlinie)" title="Regel (Richtlinie)">Regel</a>, ja ein <a href="Denkgesetz" class="mw-redirect" title="Denkgesetz">Gesetz</a> zu formulieren. Hat man ein solches Gesetz zur Verfügung und ist dieses Gesetz gut, d.h., ermöglicht es erfolgreiche Anwendungen, so sind Problemlagen meist langfristig in einem gewünschten Sinne zu beeinflussen, ja unter Umständen zu ‚lösen‘.“<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Hubert_Christian_Ehalt" title="Hubert Christian Ehalt">Hubert Christian Ehalt</a>: <i>Sport zwischen Disziplinierung und neuen sozialen Bewegungen.</i> Böhlau-Verlag, Köln 1993, ISBN 3205052285.</li>
<li><a href="Gerd_J%C3%BCttemann" title="Gerd Jüttemann">Gerd Jüttemann</a> (Hrsg.): <i>Die Seele. Ihre Geschichte im Abendland.</i> Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 3525490747 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=XJ10C7Gb9qsC&pg=PA424&lpg=PA424&dq=Disziplinierung&source=bl&ots=DSv1V41jng&sig=gHc5H9ktRKbYaLxROmePH-tdfHk&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiJjaGUs9zYAhVMmbQKHUvpBLc4MhDoAQg_MAI#v=onepage&q=Disziplinierung&f=false">Google Books</a>).</li>
<li>Gabi Löschper, Karl F. Schumann: <i>Strafrecht, soziale Kontrolle, soziale Disziplinierung</i> (= <i>Jahrbuch für Rechtssoziologie und Rechtstheorie,</i> Band 15). Springer-Verlag, 2013, ISBN 3322941795 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=pOaFBwAAQBAJ&pg=PA158&lpg=PA158&dq=Disziplinierung&source=bl&ots=W4rPmMth-w&sig=L07Rf97Gokj6mvwYiUOBP9VRnVI&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjUmcvJv9HTAhWGa1AKHXeGCFc4FBDoAQgnMAI#v=onepage&q=Disziplinierung&f=false">Google Books</a>).</li>
<li>Suleika Mundschitz, <a href="Hubert_Christian_Ehalt" title="Hubert Christian Ehalt">Hubert Christian Ehalt</a>, Franz X. Eder: <i>Sex zwischen Befreiung und neuer Disziplinierung.</i> Wiener Vorlesungen. Picus Verlag, Wien 2016, ISBN 3711753175 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=MfRwDAAAQBAJ&pg=PT13&lpg=PT13&dq=Disziplinierung+und+Sex&source=bl&ots=XnCsX4UvAR&sig=8_YuN9zxc0KAP2KRhp6yD8Xbq4E&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi-34jIy9PTAhUCshQKHeeOC2AQ6AEINzAE#v=onepage&q=Disziplinierung%20und%20Sex&f=false">Google Books</a>).</li>
<li>Werner Reichmann: <i>Die Disziplinierung des ökonomischen Wandels.</i> Metropolis Verlag, Marburg 2010, ISBN 978-3-89518-786-5.</li>
<li><a href="Monty_Roberts" title="Monty Roberts">Monty Roberts</a>: <i>Der mit den Pferden spricht.</i> Band 60466 von Bastei Lübbe, Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2011, ISBN 3404604660 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=NHz7h1LYo64C&pg=PA358&lpg=PA358&dq=Disziplinierung+von+Pferden&source=bl&ots=l7cdjW5Jcv&sig=H7ug_rZSPIIp323M2jnWU1T3muY&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjByPT89NPTAhUHJVAKHZcPClQQ6AEILzAC#v=onepage&q=Disziplinierung%20von%20Pferden&f=false">Google Books</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://rechtssoziologie-online.de/?page_id=578">Klaus F. Röhl, § 37 <i>Die Disziplinierung des modernen Menschen.</i> Auf: Rechtssoziologie-Online.de</a> Bochum 2012.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.soziologie-politik.de/disziplinartechniken-foucault-und-adorno/">Soziologie und Politik – Gedanken und Dichte Beschreibung: Disziplinartechniken|Foucault und Adorno</a>, by Admin 19. Dezember 2012 in Michel Foucault, Philosophie, Theodor W. Adorno.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=Ash3AQAAQBAJ&pg=PA19&lpg=PA19&dq=Disziplinierung&source=bl&ots=erkAFiG50k&sig=fNj4lFj3gRErtacu41KMIvdcRi0&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjul5rDytHTAhWC6xQKHekVAaQ4HhDoAQg0MAQ#v=onepage&q=Disziplinierung&f=false">Johannes Fellner: <i>Der Foucaultsche Überwachungsbegriff: Implikationen und Relevanz für das (Wirtschafts)leben.</i></a> Diplomica GmbH, Hamburg 2002, Zugl.: Innsbruck, Universität, Magisterarbeit, 2001, ISBN 3832461140.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://kratzwald.files.wordpress.com/2014/10/kapitel-4-7-teil-2-g-sa1.pdf.">Teil 2 <i>Pädagogik und Soziale Arbeit zwischen Disziplinierung und Aneignung.</i></a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Stichwort <i>Disziplinierung,</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dwds.de/wb/Disziplinierung">Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache</a>, abgerufen am 16. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.soziologie-politik.de/disziplinartechniken-foucault-und-adorno/"><i>Soziologie und Politik, Disziplinartechniken | Foucault und Adorno</i></a> (by Admin on 19. Dezember 2012), aufgerufen am 4. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Josef_Pieper" title="Josef Pieper">Josef Pieper</a>: <i>Das Viergespann; Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Maß.</i> <a href="K%C3%B6sel-Verlag" title="Kösel-Verlag">Kösel-Verlag</a>, München 1964.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Disziplinartechniken | Foucault und Adorno. Michel Foucault: <i>Überwachen und Strafen.</i> 1994, S. 176f.</span>
</li>
<li id="cite_note-FuA-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-FuA_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-FuA_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-FuA_5-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Disziplinartechniken | Foucault und Adorno</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Disziplinartechniken | Foucault und Adorno. Michel Foucault: <i>In Verteidigung der Gesellschaft.</i> 1999, S. 46.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Disziplinartechniken | Foucault und Adorno. Michel Foucault: <i>Botschaften der Macht.</i> 1999, S. 185.</span>
</li>
<li id="cite_note-Raithel/Dollinger/Hörmann-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Raithel/Dollinger/Hörmann_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Raithel/Dollinger/Hörmann_8-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="J%C3%BCrgen_Raithel" title="Jürgen Raithel">Jürgen Raithel</a>, <a href="Bernd_Dollinger" title="Bernd Dollinger">Bernd Dollinger</a>, Georg Hörmann: <i>Einführung Pädagogik: Begriffe – Strömungen – Klassiker – Fachrichtungen.</i> 3. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaft, 2009, ISBN 978-3-531-16320-8, Teil A, Abschnitte 1.2. <i>Grundfunktion der Pädagogik in historischer Sicht;</i> 1.3. <i>Pädagogie, Pädagogik, Erziehungswissenschaft</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=br8ARBw3jSQC&pg=PA11&lpg=PA11&dq=Disziplinierung+in+der+P%C3%A4dagogik&source=bl&ots=06vAVbrXfp&sig=Ixs_mI0LOwoQOfAdK_AHFAm4MKk&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiz1pyIrdPTAhVCVBQKHVuoAKQ4ChDoAQg_MAU#v=onepage&q=Disziplinierung%20in%20der%20P%C3%A4dagogik&f=false">Leseprobe</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Montessori-Schule Dietramszell: <i>Die Prinzipien der Montessori-Pädagogik</i> (<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180128190540/http://www.montessori-dietramszell.de/montessori/montessori-paedagogik.html">online</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.montessori-dietramszell.de%2Fmontessori%2Fmontessori-paedagogik.html">Originals</a></span> vom 28. Januar 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.montessori-dietramszell.de/montessori/montessori-paedagogik.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.montessori-dietramszell.de/montessori/montessori-paedagogik.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.montessori-dietramszell.de</span>, aufgerufen 4. Januar 2018).</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Claudius Hennig, Uwe Knödler, Ernst Ergenzinger: <i>Problemschüler – Problemfamilien.</i> Beltz, Weinheim/Basel 2000, ISBN 3-407-22058-8.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Franziska Born, Nina Frick, Robert Höckner, Susanne Meyer: <i>Disziplin und Unterrichtsstörungen</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071201120758/http://www.studienseminar-koblenz.de/medien/wahlmodule_unterlagen/2006/237/20%20Gruppenergebnisse/03%20Disziplin%20und%20Unterrichtsst%F6rungen/02%20Disziplin%20und%20Unterrichtsst%F6rungen.doc">online</a>, aufgerufen 4. Januar 2018).</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/neue-studie-was-ist-das-schlimmste-an-der-schule/6019988.html"><i>Neue Studie; Was ist das Schlimmste an der Schule?</i></a> In: <i>Der Tagesspiegel,</i> 5. Januar 2012, aufgerufen 4. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Einführung in die Frühe Neuzeit, Soziale Ordnung</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/sozialeOrdnung/laendliche_gesellschaft/unterpunkte/gesinde.htm">Online</a>, aufgerufen 4. Januar 2017).</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Hajo Holst: <i>Disziplinierung durch Leiharbeit? Neue Nutzungsstrategien von Leiharbeit und ihre arbeitspolitischen Folgen</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180129004335/https://www.boeckler.de/wsimit_2009_03_holst.pdf">pdf</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.boeckler.de%2Fwsimit_2009_03_holst.pdf">Originals</a></span> vom 29. Januar 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.boeckler.de/wsimit_2009_03_holst.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.boeckler.de/wsimit_2009_03_holst.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.boeckler.de</span>, aufgerufen am 16. Januar 2018).</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Bundeszentrale_f%C3%BCr_politische_Bildung" title="Bundeszentrale für politische Bildung">Bundeszentrale für politische Bildung</a>: <i>Prekäre Arbeit und soziale Desintegration,</i> Fußnote 17; Vgl. <a href="Wilhelm_Heitmeyer" title="Wilhelm Heitmeyer">Wilhelm Heitmeyer</a>, Einleitung: <i>Sind individualisierte und ethnisch-kulturell vielfältige Gesellschaften noch integrierbar?</i> In: ders. (Hrsg.): <i>Was hält die Gesellschaft zusammen?</i> Frankfurt am Main 1997, S. 23–65 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bpb.de/apuz/29490/prekaere-arbeit-und-soziale-desintegration?p=all">online</a>, aufgerufen am 6. Januar 2018).</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Thomas_Goes" title="Thomas Goes">Thomas Goes</a>: <i>Zwischen Disziplinierung und Gegenwehr: Wie Prekarisierung sich auf Beschäftigte im Großhandel auswirkt</i> (= <i>International labour studies,</i> Band 10). Campus-Verlag, 2015, ISBN 3593502747, S. 442 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=26xgCgAAQBAJ&pg=PA442&lpg=PA442&dq=Disziplinierung&source=bl&ots=psoYcg6kCe&sig=R6DyaDTJsEb-fE6ZyBDhbOEPaHs&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjyocWcqdzYAhWKY1AKHZikBuE4ChDoAQhyMA4#v=onepage&q=Disziplinierung&f=false">online</a>, aufgerufen am 16. Januar 2018).</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://arsfemina.de/frauen-der-geschichte-iv/weibliche-bildung-im-19-jahrhundert-fesselung-von-kopf-hand-und-herz"><i>Weibliche Bildung im 19. Jahrhundert: Fesselung von Kopf, Hand und Herz</i></a> (vgl. Kössler, 1979, 46ff.), aufgerufen am 6. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Ada Schutzhaus: <i>Anonyme Schutz- und Kriseneinrichtung für Mädchen und junge Frauen: Zwangsverheiratung – Ursachen und Hintergründe</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180129004317/http://www.ada-schutzhaus.de/Infos-fur-Fachkrafte/Informationen-Zwangsheirat/Zwangsheirat---Ursachen-und-Hintergruende.pdf">pdf</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.ada-schutzhaus.de%2FInfos-fur-Fachkrafte%2FInformationen-Zwangsheirat%2FZwangsheirat---Ursachen-und-Hintergruende.pdf">Originals</a></span> vom 29. Januar 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.ada-schutzhaus.de/Infos-fur-Fachkrafte/Informationen-Zwangsheirat/Zwangsheirat---Ursachen-und-Hintergruende.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ada-schutzhaus.de/Infos-fur-Fachkrafte/Informationen-Zwangsheirat/Zwangsheirat---Ursachen-und-Hintergruende.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.ada-schutzhaus.de</span>).</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://starweb.hessen.de/cache/AV/16/SPA/SPA-AV-069-T6.pdf"><i>Ausschussvorlage INA/16/56, Ausschussvorlage SPA/16/69; Stand 06.11.2006, Teil 6, eingegangene Stellungnahme zu der schriftlichen Anhörung zu den Anträgen der Fraktionen der CDU, SPD, des Bündnisses 90/Die Grünen und der FDP betreffen Zwangsverheiratungen</i></a> – Drucksache 16/5293, 16/5395, 16/5443, 16/5422 – 41. IRH – Islamische Religionsgemeinschaft Hessen, aufgerufen 6. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Deutscher_Juristinnenbund" title="Deutscher Juristinnenbund">Deutscher Juristinnenbund</a> (djb): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180128190601/https://www.djb.de/Kom-u-AS/fK/KGgFuK/st06-27-Hess-LT-Zwangsverheiratung/"><i>Stellungnahme zum Thema „Bekämpfung der Zwangsverheiratungen“ – zur Vorlage beim Innenausschuss und beim Sozialpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtags</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.djb.de%2FKom-u-AS%2FfK%2FKGgFuK%2Fst06-27-Hess-LT-Zwangsverheiratung%2F">Originals</a></span> vom 28. Januar 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.djb.de/Kom-u-AS/fK/KGgFuK/st06-27-Hess-LT-Zwangsverheiratung/">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.djb.de/Kom-u-AS/fK/KGgFuK/st06-27-Hess-LT-Zwangsverheiratung/">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.djb.de</span> – Stellungnahme vom 23. Oktober 2006, aufgerufen am 6. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Dorothe Obermann-Jeschke: <i>Sexualität und Normalitätsgebot.</i> In: dieselbe: <i>Eugenik im Wandel. Kontinuitäten, Brüche und Transformationen. Eine diskursgeschichtliche Analyse</i> (= Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (Hrsg.): <i>Edition DISS</i>, Band 19). Unrast, Münster 2008, ISBN 978-3-89771-748-0, S. 40 (Dissertation Universität Duisburg-Essen, 2007, 277 Seiten).</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Möglichkeit und Notwendigkeit der Gestaltung menschlicher Sexualität.</i> In: Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, Ergänzungsband: Arbeitspapiere der Sachkommissionen. Herder, Freiburg 1977, S. 165.</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Kim Powers: <i>Die sexuelle Disziplinierung des Mannes: Der Weg zur perfekten Domina.</i> Verlag Stephenson, 2016, ISBN 3798604304.</span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Ina Stein: <i>Die sexuelle Disziplinierung der Frau: Dein Wille liegt in meiner Hand!</i> Verlag BoD – Books on Demand, 2017, ISBN 3798608946.</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Dorothee Krings: <i>Frauen an die Macht.</i> In: <i><a href="Rheinische_Post" title="Rheinische Post">Rheinische Post</a>,</i> 13. Januar 2018.</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="G%C3%BCnther_Kaiser" title="Günther Kaiser">Günther Kaiser</a>, <a href="Heinz_Sch%C3%B6ch" title="Heinz Schöch">Heinz Schöch</a>: <i>Strafvollzug. Lehr- und Handbuch.</i> 5., neu bearbeitete Auflage. Heidelberg 2003, ISBN 3-8114-9934-3, S. 12.</span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Bernd Kiesewetter: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.waz.de/staedte/bochum/article3469260/trostlose-arrestzelle-soll-haeftlinge-disziplinieren.html"><i>Trostlose Arrestzelle soll Häftlinge disziplinieren.</i></a> In: <i>Westdeutsche Allgemeine Zeitung.</i> Funke Mediengruppe, 13. Juni 2018,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 1. Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ADisziplinierung&rft.title=Trostlose+Arrestzelle+soll+H%C3%A4ftlinge+disziplinieren&rft.description=Trostlose+Arrestzelle+soll+H%C3%A4ftlinge+disziplinieren&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.waz.de%2Fstaedte%2Fbochum%2Farticle3469260%2Ftrostlose-arrestzelle-soll-haeftlinge-disziplinieren.html&rft.creator=Bernd+Kiesewetter&rft.publisher=Funke+Mediengruppe&rft.date=2018-06-13&rft.language=de"> </span></span>
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<li id="cite_note-Hartmann-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Hartmann_28-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Elke_Hartmann" title="Elke Hartmann">Elke Hartmann</a>: <i>Zur Geschichte der Matriarchatsidee</i>. Antrittsvorlesung, Humboldt-Universität Berlin 2004 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://edoc.hu-berlin.de/humboldt-vl/133/hartmann-elke-3/PDF/hartmann.pdf">PDF</a>).</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Martin_Textor" title="Martin Textor">Martin R. Textor</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ipzf.de/Mittelalter.html"><i>Bauernfamilien im Mittelalter</i></a>, aufgerufen am 7. Januar 2018.</span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Christiane Damlos-Kinzel: <i>Von der Ökonomik zur politischen Ökonomie: ökonomischer Diskurs und dramatische Praxis in England vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.</i> Verlag <a href="K%C3%B6nigshausen_%26_Neumann" title="Königshausen & Neumann">Königshausen & Neumann</a>, 2001, ISBN 3826022777, S. 49 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=acpjC8aj-OYC&pg=PA49&lpg=PA49&dq=Patriarchalische+Disziplinierung&source=bl&ots=JHoRlYbP97&sig=4Pj_MxT1ILuRel349LYkrl4B2_Q&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjA4aT84NXTAhWISRoKHX2YCB0Q6AEIKTAA#v=onepage&q=Patriarchalische%20Disziplinierung&f=false">online</a>, aufgerufen 7. Januar 2018).</span>
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<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Gertraude Mikl-Horke: <i>Industrie- und Arbeitssoziologie.</i> De Gruyter, 2007, ISBN 3486843060, Kapitel <i>Fabrikskultur: Disziplinierung und Regelung,</i> S. 39 ff. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=42TpBQAAQBAJ&pg=PA40&lpg=PA40&dq=Patriarchalische+Disziplinierung&source=bl&ots=3Awtt_USci&sig=ctqB9J3Fpx4rSAKiPX8YZTkM1nU&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjsls389tXTAhVHwxQKHQLVAqUQ6AEILDAB#v=onepage&q=Patriarchalische%20Disziplinierung&f=false">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Detlef_Vonde" title="Detlef Vonde">Detlef Vonde</a>: <i>Wuppertaler Geschichte – Fördern, Fordern, Überwachen.</i> 29. April 2017 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wz.de/wzapp/lokales/wuppertal/foerdern-fordern-ueberwachen-1.2425873">online</a>, aufgerufen am 7. Dezember 2017).</span>
</li>
<li id="cite_note-Erblast-33"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Erblast_33-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Erblast_33-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><i>Erblast – Der preußisch-deutsche Militarismus.</i> In: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/sptv/special/a-116282.html">Spiegel Online</a>, aufgerufen 7. Dezember 2017</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Disziplin als Leitkultur.</i> In: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/d-77506741.html">Spiegel Online</a>, 29. März 2011, aufgerufen am 7. Dezember 2017</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Eberhard Schmidt: <i>Militärstrafrecht</i> (= <i>Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft,</i> Abteilung <i>Rechtswissenschaft,</i> Band 25), herausgegeben von Eduard Kohlrausch, Walter Kaskel, A. Spiethoff. Springer-Verlag, 1936/2013, ISBN 3642942067 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=DlHQBgAAQBAJ&pg=PA1&lpg=PA1&dq=Milit%C3%A4rische+Disziplin&source=bl&ots=5K6HtVtW2S&sig=gncrt5Kf7KTg00zjzfMGIhM1Njw&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjn5e6ri-PTAhUFOBoKHbgpDjQ4ChDoAQg3MAU#v=onepage&q=Milit%C3%A4rische%20Disziplin&f=false">online</a>, aufgerufen 7. Januar 2018).</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180129004328/https://www.bundeswehr.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMjMwMzkyZTMxMzAzNDMwMzAzMDMwMzAzMDY5Nzc2NTczMzc3OTY2NjEyMDIwMjAyMDIw/EEM_20090301.pdf"><i>„Erzieherische Maßnahmen“ mit Beispielsammlung und Übersicht</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.bundeswehr.de%2Fresource%2Fresource%2FMzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMjMwMzkyZTMxMzAzNDMwMzAzMDMwMzAzMDY5Nzc2NTczMzc3OTY2NjEyMDIwMjAyMDIw%2FEEM_20090301.pdf">Originals</a></span> vom 29. Januar 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.bundeswehr.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMjMwMzkyZTMxMzAzNDMwMzAzMDMwMzAzMDY5Nzc2NTczMzc3OTY2NjEyMDIwMjAyMDIw/EEM_20090301.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bundeswehr.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMjMwMzkyZTMxMzAzNDMwMzAzMDMwMzAzMDY5Nzc2NTczMzc3OTY2NjEyMDIwMjAyMDIw/EEM_20090301.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswehr.de</span></span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Erzieherische Maßnahmen,</i> S. 9.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Artgerechte Disziplinierung.</i> Auf: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.canin.de/disziplinierung2.htm">Canin.de</a>, aufgerufen 12. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Hufnagl-Karrenberg (Tierpsychologin/Trainerin und Labrador-Züchterin): <i>Das Rudelkonzept – Die Natur gibt es vor</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180613234311/http://www.hundeschule-und-labrador.de/Rudelkonzept.htm">online</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.hundeschule-und-labrador.de%2FRudelkonzept.htm">Originals</a></span> vom 13. Juni 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.hundeschule-und-labrador.de/Rudelkonzept.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hundeschule-und-labrador.de/Rudelkonzept.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.hundeschule-und-labrador.de</span>, aufgerufen 12. Januar 2018).</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Pferde: Disziplinierung und Zurechtweisung.</i> Auf: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pferdchen.org/Bodenarbeit/Fuehren/Disziplinierung-Zurechtweisung.html">Pferdchen.org</a>, aufgerufen 12. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Linda Weritz: <i>Kommunikation und Konditionierung in der Ausbildung des Pferdes.</i> In: <i>Feine Hilfen, Das Bookazin für den verantwortungsvollen Umgang mit Pferden,</i> 19. Dezember 2016, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.feinehilfen.com/meinungsartikel-kommunikation-und-konditionierung-in-der-ausbildung-des-pferdes-bericht-zu-einem-kurs-eines-weltbekannten-stars-der-freiheitsdressur/">online</a>, aufgerufen 12. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Sporen,</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160821203230/http://www.awa.at/western_news/WN_1_04_web/HP_leit_sporen.htm">Beitrag aus Western News</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.awa.at%2Fwestern_news%2FWN_1_04_web%2FHP_leit_sporen.htm">Originals</a></span> vom 21. August 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.awa.at/western_news/WN_1_04_web/HP_leit_sporen.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.awa.at/western_news/WN_1_04_web/HP_leit_sporen.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.awa.at</span>, 1/2004, aufgerufen 12. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Theodor_Ickler" title="Theodor Ickler">Theodor Ickler</a>: <i>Die Disziplinierung der Sprache: Fachsprachen in unserer Zeit</i> (= <i>Forum für Fachsprachen-Forschung,</i> Band 33). Gunter Narr Verlag, 1997, ISBN 3823345443, ISSN 0939-8945 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=hNuxEjssfwkC&pg=PA159&lpg=PA159&dq=Disziplinierung&source=bl&ots=rKqVPomtLz&sig=gnjpQJEaLP0clh3zsrEA3uEM56Y&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjUmcvJv9HTAhWGa1AKHXeGCFc4FBDoAQhEMAk#v=onepage&q=Disziplinierung&f=false">online</a>, aufgerufen am 13. Dezember 2017).</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Disziplinierung der Wahrnehmung in Mediengesellschaften von der Antike bis zur Gegenwart.</i> Auf: Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften. Eva Schaten, Institut für Buchwissenschaft und Textforschung, <a href="Westf%C3%A4lische_Wilhelms-Universit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Westfälische Wilhelms-Universität">Westfälische Wilhelms-Universität</a> Münster. Tagungsbericht: Disziplinierung der Wahrnehmung in Mediengesellschaften von der Antike bis zur Gegenwart, 11.11.2010 – 13.11.2010 Münster, in: H-Soz-Kult, 07.01.2011, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3472">online</a>, aufgerufen 14. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text">Ralf Schäfer: <i>Sport im NS-Staat – Privatvergnügen, Körperkult oder Disziplinierung?</i> Auf: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180129004437/http://www.berlin.de/2013/themenjahr-open-air/stadtmarkierungen/07-olympiastadion-inszenierte-vielfalt/sport-im-ns-staat-privatvergnuegen-koerperkult-oder-disziplinierung/">Berlin.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2F2013%2Fthemenjahr-open-air%2Fstadtmarkierungen%2F07-olympiastadion-inszenierte-vielfalt%2Fsport-im-ns-staat-privatvergnuegen-koerperkult-oder-disziplinierung%2F">Originals</a></span> vom 29. Januar 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.berlin.de/2013/themenjahr-open-air/stadtmarkierungen/07-olympiastadion-inszenierte-vielfalt/sport-im-ns-staat-privatvergnuegen-koerperkult-oder-disziplinierung/">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.berlin.de/2013/themenjahr-open-air/stadtmarkierungen/07-olympiastadion-inszenierte-vielfalt/sport-im-ns-staat-privatvergnuegen-koerperkult-oder-disziplinierung/">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlin.de</span>, aufgerufen am 16. Januar 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">Arne Güllich, Michael Krüger (Hrsg.): <i>Das Lehrbuch für das Sportstudium.</i> Springer-Verlag, 2013, ISBN 3642375464, Kapitel 10 <i>Bewegung, Spiel und Sport in Kultur und Gesellschaft – Sozialwissenschaften des Sports,</i> S. 382 f. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=OaLjAAAAQBAJ&pg=PA382&lpg=PA382&dq=Sport+und+Disziplinierung&source=bl&ots=4fs8WDNXtT&sig=beH_2q0-dmWmaal4gp1WSN7WpEw&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiKnqy95dzYAhUC16QKHQE5Csg4ChDoAQhAMAU#v=onepage&q=Sport%20und%20Disziplinierung&f=false">online</a>, aufgerufen am 16. Januar 2018).</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Deichsel: <i>Soziologie – Eine Einführung.</i> Lexikothek Verlag, Gütersloh 1983, S. 29.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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